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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.



Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.



Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“




Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.




Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.



Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.



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GASSHUKU 2008 in Hannover

Ein Erlebnisbericht von Josi und Daniel

Dieses Jahr war es endlich mal wieder soweit: ein GASSHUKU vor der Haustür!

In der nun 35-jährigen Geschichte des GASSHUKU in Deutschland lag der Austragungsort leider nur viermal 212 km oder weniger (Darmstadt 1997, Groß-Umstadt 2000 und Hannover 2005) von Rotenburg/F. entfernt. Somit war die Vorfreude bei uns groß, denn die Anreise war kurz und günstig.

Jedoch wurde unsere Freude durch die Tatsache getrübt, dass neben Karl-Heinz Kellner und uns niemand aus dem KD Rotenburg/F. diese seltene Gelegenheit nutzte und dieses einmalige Karate-Highlight besuchte. Die nachfolgenden Zeilen versuchen nun den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, was wir erlebt haben und was GASSHUKU bedeutet. Eins ist klar, es bleibt nur ein Versuch, denn letztendlich muss jeder selbst an einem GASSHUKU teilnehmen, um zu verstehen, was es bedeutet.

Gemeinhin wird GASSHUKU mit „Lehrgang“ übersetzt. Doch dahinter steckt viel mehr, denn GASSHUKU bedeutet in erster Linie „gemeinsames und hartes Training sowie Zusammenleben mit ca. 2000 Karatekas aus aller Welt angeleitet von hochrangigen und versierten internationalen Karatemeistern“. Konkret wird dies in drei Trainingseinheiten pro Tag beginnend mit einer Stunde Kata um 7 Uhr in der Früh. Geschlafen wurde in Zelten, in der Übernachtungshalle, in Wohnmobilen oder in anderen Unterkünften. Bei den hohen Anforderungen der Trainer und den hochsommerlichen Temperaturen (es schien durchweg die Sonne) war es insgesamt eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die nicht nur alle körperlichen Kräfte abverlangte, sondern mehr noch einen starken Willen und entsprechendes Durchhaltevermögen erforderte. Gerade das Entwickeln dieser Eigenschaften über die fünf Tage hinweg, ist eine der reizvollsten Erfahrungen, die ein Karateka während eines GASSHUKU machen kann. Sich selbst jeden Tag zum Aufstehen um 6 Uhr zu überwinden und alle Einheiten konsequent und jederzeit trotz Muskelkater und sonstiger Zipperlein motiviert durchzuziehen, sind Prozesse, die einen Karateka reifen und sich in der Gemeinschaft recht leicht durchstehen lassen. Landläufig übersetzten erfahrene Karateka daher GASSHUKU mit: „gemeinsame Zeit, erst schön, wenn vorbei.“

Neben dem Erlernen dieser „soft skills“ steht selbstverständlich die technische Weiterbildung. Und wo, wenn nicht auf einem GASSHUKU, ist die technische Vielfalt bei den Meistern und Schülern so groß? Es bietet sich hier die Möglichkeit zu erfahren, mit welchem „spirit“ Karate in Südafrika vermittelt durch Keith Geyer (7. Dan) betrieben wird. Oder wie die japanischen Trainer Shirai Hiroshi (9. Dan), Takahashi Satoshi (6. Dan) , Akita Shinji (5. Dan), Sugimura Koichi (7. Dan), Ochi Hideo (8. Dan) Karate und im Besonderen „Hüfte“ interpretieren. Auch eine Lektion in Geschichte und Etikette (Saho) vermittelt durch Tsuyama Katsunori (9. Dan und Meister von Ochi) schärfte unser Verständnis von Karate und erklärte, warum Budoka beginnend mit dem rechten Bein aus Seiza aufstehen. Letztendlich boten uns die 14 Trainingseinheiten die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ungewohnte Bewegungen auszuprobieren. Gerade das Ausprobieren sowohl des neu erlernten als auch des mitgebrachten Wissens mit „fremden“ und teilweise prominenten Partnern (Giovanni Torzi, Jean-Pierre Fischer, Massimo Abate, Thomas Schulze, Kaderathleten) ist ein elementarer Teil im Voranschreiten des DO.

Und schlussendlich steht der Vergleich zu unserem bisherigen Weg und unserem Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan). Wir können uns sehr glücklich schätzen, diesen Weg gegangen zu sein, denn Risto hat uns im Gegensatz zu manch anderen deutschen/europäischen Trainern und hohen Danträgern die essentiellen Elemente vermittelt und auf verständliche Weise klargemacht, „worauf es ankommt“. Gerade die von den japanischen Trainern vermittelten Techniken und Schwerpunkte (sehr gefallen hat uns dabei Takahshi Anki) finden sich bereits in seinem Training wieder. Ebenso unterstützt das „finnische System“ das Eindenken in neuartige Kombinationen, was häufig zu deren schnellen und leichten Umsetzung führt.

Neben geschliffenen Charakterzügen, verfeinerten Techniken, vielen Gesprächen mit neuen und altbekannten Wegbegleitern sowie lustigen, geselligen und erholsamen Stunden, sei es im Festzelt, am und im Maschsee oder auf dem Maschseefest, ist gerade diese (wiedergewonnene) Erkenntnis und Bestätigung für den persönlichen DO ein Gewinn, den wir jedem Rotenburger Karateka zu machen wünschen.

OSS


Erstellt am 04.08.2008. Letzte Änderung am 10.08.2008 von Roman Mueller