wie Springen, nur ohne Springen

Frank berichtet über den Risto-Lehrgang in Rotenburg/Fulda vom 08. – 09. 11. 2008

Für manche von uns begann der Lehrgang eigentlich schon am Freitagabend. Nach dem Oberstufentraining trafen wir uns zum Aufbau am Dojo Albert-Schweitzer-Schule. Getränke, Stehtische und diverse andere Sachen wurden zur Bernhard-Faust-Halle transportiert. Rolf Wehrum stellte dabei seinen Kleintransporter zur Verfügung. Nach dem Aufbau gab’s dann erstmal Döner. „Fettig und fleischig“, wie Michael es nannte. Anschließend traf man sich dann noch zum Ausklang im Clubraum der Faust-Halle, wo auch einige Karatekas des KDR übernachteten.

Als ich am Samstag zur Halle kam, war das Unterstufentraining bereits in vollem Gange. Sogar im Flur waren die lauten Kommandos zu hören. „Itch! Ni! San!.....“ Ristos Stimme ist unverkennbar. Was Mike, und mich besonders freute war, dass Nechmetin Tuzlali, ein Weggefährte aus „Alten Zeiten“, den Weg von Witten bis zu uns nach Rotenburg gefunden hatte, nur um mit uns zu trainieren. Aus Weimar, Magdeburg und Eschwege waren ebenfalls da, was die Teilnehmerzahl auf etwa 85 kommen ließ.

Gleiten ist das A und O bei Ristos Training. „Suri-Ashi ist wie Springen,….nur ohne Springen“ war das Zitat des Tages. Wir übten die einzelnen Abläufe der Kata Hokkyokoko.

Zwischen den Trainingseinheiten servierten u. a. Renate und Ramona selbstgebackenen Kuchen, Ippon-Stullen, Kaffee und andere Getränke, um sich zu stärken. Risto begeisterte die Kids mit Zaubertricks und sorgte somit für Unterhaltung.

Der „gemütliche Teil“ begann für ein paar von uns mit Glühwein auf dem Martinsmarkt. Dort trafen wir uns mit Josi und Daniel, die ebenfalls aus der „Ferne“ angereist waren. Risto, Volker und einige andere schwitzten sich derweil lieber in der Felsenbad-Sauna die Seele aus dem Leib. Gegen 20:30h trafen wir uns zum Essen bei Ranjit`s Pizzeria. Jedem schmeckte sein Essen sehr gut…, bis Volker großzügig eine Art „Gewürzmischung a la Risto“ verteilte. Zitat von Karl-Heinz: „Ich hatte ne ´Inferno´ bestellt, jetzt ist es eine.“ Wir kamen alle ganz schön ins Schwitzen. Ausserdem verursachte das „Gewürz“ einen Brand in der Kehle, den wir natürlich im Clubraum der Halle löschen mussten.


Sonntag drehte sich die Trainingseinheit um Bassai Dai und Hokkyokoko. Für mich persönlich sehr lehrreich.

Das perfekte Ende des Lehrgangs bescherten uns Ilka und Alex , die ihre PrĂĽfung zum 7. bzw. 4. Kyu ablegten und bestanden. GlĂĽckwĂĽnsche an beide.

Die Aufräumaktion verlief weitgehend reibungslos, da wieder einige geholfen haben.

Alles in Allem war es ein erfolgreiches Karate-Wochenende. Ich spreche wohl im Sinne aller, wenn ich sage: „Danke, Risto. War wieder mal klasse.“ Als negatives gibt’s eigentlich nur zu sagen, dass „der Lehrgang viel zu kurz war“ (Zitat von Ramona).

Noch etwas in eigener Sache: Danke an alle, die mir nach 15 jähriger Pause die „Wiedereingliederung“ so komplikationslos gemacht haben ( gehört nicht unbedingt zum Lehrgang, aber ich wollte das an dieser Stelle mal loswerden ).

Oss


Erstellt am 05.12.2008. Letzte Ă„nderung am 16.12.2008 von Roman Mueller