Hoher Karate-Meistergrad fĂĽr Volker Sandrock

Volker Sandrock hat nach langer und intensiver Vorbereitung am 02.08.2013 in Wald-Michelbach (Odenwald) die anspruchsvolle und hohe PrĂĽfung zum 5. Dan (Meistergrad / Schwarzgurt) im traditionellen Karate erfolgreich bei Shihan Hideo Ochi (8. Dan) abgelegt.

Der 48-Jährige aus Sontra-Mitterode begann 1984 mit der Kampfkunst Karate. 1989 legte er die Prüfung zum 1. Dan ab. Es folgte 1994 der 2. Dan, 1998 der 3. Dan und 2005 der 4. Dan.

Die hohe Prüfung zum 5. Dan haben vor ihm erst 127 Karateka im DJKB-Bundesverband erfolgreich absolviert. Das Erreichen eines 5. Dan-Grades im Karate ist schon eine außergewöhnliche Leistung.

„Als ich mit der Kampfkunst Karate begonnen habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, eine so hohe Graduierung zu erreichen“, so Sandrock. „Das ist für mich ein Ansporn, sich weiter mit der Kampfkunst Karate zu beschäftigen und das zu vertiefen, was mir mitgegeben worden ist.“

Er ist zurecht stolz darauf, es nach 29 Jahren Karate-Dô soweit gebracht zu haben. Sandrock steht immer noch regelmäßig als Sportler und Trainer in der Sporthalle. Denn wer aufhört besser zu werden, hat bereits aufgehört gut zu sein.

Sandrock bedankt sich bei seinem langjährigen Trainer und Mentor Sensei Risto Kiiskilä (6. Dan) aus Frankfurt, der ihm seit 24 Jahren immer wieder die nötigen Impulse zur Verbesserung der Karatetechniken gegeben hat. Weiterhin dankt er allen, die ihn während der Vorbereitungszeit unterstützt haben.

Direkt vor der Prüfung sollte ein letztes hartes Trainingslager, das „Gasshuku“ in Wald-Michelbach, den endgültigen Schliff geben. Während der Trainingswoche standen täglich drei Trainingseinheiten auf dem Programm.

Neben dem DJKB-Chiefinstructor Hideo Ochi (8. Dan), den drei DJKB-Instructoren Risto Kiiskilä (6. Dan), Toribio Osterkamp (6. Dan), Julian Chees (5. Dan) sowie Nationalcoach Thomas Schulze (5. Dan) waren namhafte Karate-Meister aus Japan, Italien, Neuseeland und der Schweiz zu dem weltgrößten Karate-Event angereist. In Japan wird „Gasshuku“ (in Deutsch: für einen bestimmten Zeitraum miteinander leben und trainieren) jedoch mit den Worten: „Harte Zeit, ist erst schön, wenn es vorbei ist“ übersetzt.

Neben seinem geradlinigen und zielstrebigen Weg als Karateka ist Sandrock stets motiviert und engagiert auch viele Wege auf Ebene des Ehrenamts gegangen.

Dazu gehören seine Tätigkeiten als Ausbilder, Bundesprüfer und Bundeskampfrichter im Bundesverband DJKB. Ebenso ist er Gründungsmitglied, 1. Vorsitzender und Trainer des Karate-Dojo Rotenburg sowie Fachverbandsvorsitzender für Karate im Sportkreis Hersfeld-Rotenburg. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde er mit der Sportplakette des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ausgezeichnet. Für besondere Verdienste im Sport wurde ihm die Verdienstnadel des Landessportbundes Hessen verliehen.

Sandrock definiert den Wert der ehrenamtlichen Tätigkeit wie folgt: „Soziale Verantwortung übernehmen, Werte vermitteln und Wegbegleiter sein.“

Unter der Anleitung des lizenzierten Trainers konnten zahlreiche Karate-Sportler des Rotenburger Vereines beachtliche Erfolge auf nationaler und sogar internationaler Ebene erzielen.

In seiner Eigenschaft als Cheftrainer des KD Rotenburg misst er dem Training mit Kindern und Jugendlichen eine groĂźe Bedeutung zu. Gleichsam finden Erwachsene in der Kampfkunst Karate-DĂ´ Ausgeglichenheit, Selbstvertrauen und die Verbesserung ihres allgemeinen Wohlbefindens.


Erstellt am 21.09.2013. Letzte Ă„nderung am 21.09.2013 von Roman Mueller